Die perfekte Facebook-Seite

Wie Du eine perfekte Facebook Unternehmens-Seite erstellst

Facebook-Unternehmensseiten haben sich in den letzten Jahren gewandelt.

Es kommen regelmäßig neue Funktionen hinzu, die es dir ermöglichen, deine eigene Seite individueller und kreativer zu gestalten.

Dass Unternehmen Facebook nutzen ist mittlerweile Standard geworden. Jedes Unternehmen ohne eine Facebook-Seite verpasst die Chance, sich seiner Zielgruppe in gewohnten Umfeld zu präsentieren.

Statistik: Anteil der Unternehmen, die folgende Social Media Plattformen nutzen weltweit im Januar 2017 | Statista
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In Deutschland gibt es Millionen von Unternehmensseiten.

Dadurch ist es für Marketing-Manager ganz schön schwierig geworden, sich auf Facebook von der Konkurrenz abzuheben. Die Plattform ist hart umkämpft.

Auf Facebook musst Du Dich nicht nur gegen Deine direkten Konkurrenten durchsetzen. Du musst es zudem schaffen, dir die Aufmerksamkeit deiner Zielgruppe zu ergattern.

Die Basis dafür ist eine hervorragende Facebook-Seite.

Die folgenden Punkte helfen dir dabei, die perfekte Seite für dein Unternehmen zu erstellen.

Einrichten der Seite

Du legst deine Seite bei Facebook an. Direkt im Anschluss erstellst Du einen Account beim Facebook Business Manager.

Der Business Manager macht es für dich einfacher, deine Seite zu verwalten und Rollen und Werbeanzeigen einzustellen.

Über den Business Manager hat man Zugriff auf zahlreiche Funktionen.

Im Folgenden gehe ich auf die wichtigsten Funktionen ein, damit Du dir einen guten Überblick verschaffen kannst.

Die wichtigsten Funktionen sind:

  • Info
  • Informationen über das Unternehmen
  • Unternehmensübersicht
  • Story
  • Meilensteine
  • Kontaktinfo
  • Produkte
  • Shop
  • Einstellungen
  • Titelbild- Video
  • Rollen für die Seite

Schritt Nr. 1: Info

Die Informationen über dein Unternehmen sind wichtig. Warum? Weil jemand, der von dir etwas kauft, oder der sich zunächst nur für deine Seite interessiert, früher oder später auch mal auf den Reiter “Info” klicken wird. Wenn er das tut, sollte er herausfinden können, wer Du bist und was Du machst.

Hier ein Beispiel von N26.

 

 

Im Bereich „Info“ ist das Leitbild des Unternehmens klar kommuniziert. Unter “Aufgabe”, “Info” und “Story” hat N26 die Chance genutzt, sich gekonnt vorzustellen und seine Mission zu transportieren.

In diesem Bereich geht es noch nicht um das konkrete Angebot des Unternehmens, sondern darum, warum man etwas tut (eine Bank erschaffen, die jeder gerne nutzt) und wie (einfach, transparent, mobil) man es tut.

Der Info-Bereich eignet sich, um deine Besucher zu inspirieren und gleichzeitig einen seriösen Eindruck zu hinterlassen.

Dein Leitbild muss klar und deutlich transportieren, warum Du etwas tust. Wenn dein Unternehmen zum Beispiel ein Startup ist, dass Versicherungen verkauft, könnte dein Leitbild sein. “Wir machen Versicherungen endlich wieder sexy, indem wir digitale und mobile Produkte anbieten, die durchsichtig und günstig sind.”

Außerdem kannst Du in der Story etwas mehr erzählen. Beispielsweise kannst Du hier dein Mission Statement etwas ausführlicher darstellen, oder deine Produkte vorstellen.

 

Schritt Nr. 2: Informationen über das Unternehmen

Viele Bereiche der Facebook-Seite überschneiden sich und am Anfang hat man oft das Gefühl, dass manche Informationsfelder doppelt sind.

Das ging mir auch so.

Der Bereich „Informationen über das Unternehmen“ und die Unternehmensübersicht sind sich in vielerlei Hinsicht ähnlich. Viele Unternehmen geben hier dieselben Informationen ein.

Dem Bereich „Informationen über das Unternehmen“ solltest Du besondere Aufmerksamkeit schenken.

Die hier angegebenen Informationen werden immer dann angezeigt werden, wenn Dein Unternehmen markiert wird. Gleichzeitig erscheint aber noch mehr, nämlich dein Titelbild, ein Link zur Website, aktuelle Fotos und deine Unternehmenszusammenfassung.

Eine gute Unternehmensbeschreibung bringt es direkt und knackig auf den Punkt.

Ein Beispiel von CNN:

Auch möglich ist ein Zitat. Finde etwas, was speziell aber konkret ist. Es soll herausstechen.

Ein weiteres Beispiel ist die Marke Chanel, die ein Zitat an der Stelle platziert hat.

Du kannst dort auch direkt nochmal deine Website platzieren, wie es zum Beispiel Urban Outfitters tut

Wie Du es umsetzt, entscheidest Du. Lass dir aber etwas einfallen und widme der Einrichtung der Informationen über dein Unternehmen genug Zeit.

Es ist die Sache wert.

 

Schritt Nr. 3: Unternehmensübersicht

Unter “Weitere Infos” kannst Du eine funktionale Beschreibung deines Unternehmens platzieren. Unten drunter reiht sich dein Impressum ein.

Diese Übersicht ist vor allem für Kunden gedacht und wird nicht im sozialen Kontext angezeigt, wenn zum Beispiel deine Seite geteilt wird.

 

Dieser Teil ist trockener als deine Unternehmensbeschreibung. Hier gehst Du konkret auf deine Produkte und Dienstleistung ein, oder schreibst zum Beispiel über Meilensteine deines Unternehmens.

 

Schritt Nr. 4: Story

Hier teilst Du die Entstehungs- und Unternehmensgeschichte deines Unternehmens.

  • Wer hat das Unternehmen gegründet?
  • Was macht diese Menschen einzigartig?
  • Was sind die Leitsätze? Was ist das Mission Statement?
  • Welche Ziele verfolgt dein Unternehmen?
  • Welche Merkmale sind einzigartig für dein Unternehmen?
  • Was macht Deine Gründer einzigartig?
  • Hast Du bestimmte Wertvorstellungen? Wie lebst Du sie aus?
  • Hast Du bestimmte Unternehmensziele?
  • Verfügt Dein Unternehmen über einzigartige Merkmale?

Diese Fragen musst Du dir stellen, oder gegebenfalls mit den Gründern abstimmen. Die Antwort platzierst Du an dieser Stelle. Interessant ist, dass in kleinen Unternehmen oft nicht genau klar ist, was eigentlich die Mission und Vision des Unternehmens ist. Im Moment der Erstellung der Story für dein Unternehmen auf Facebook wirst Du dir darüber im Klaren werden.

Auf der Suche nach guten Beispielen ist mir aufgefallen, dass viele Unternehmen den Bereich Story nicht oder nicht richtig nutzen.

Hier ist ein Beispiel von Legalhead, die den Bereich  gekonnt nutzen, um sich ausführlich vorzustellen.

Die Story von Legalhead geht noch weiter und enthält Vorteile für Endkunden und für Unternehmen.

Wenn ein Besucher so sehr an Deinem Unternehmen interessiert ist, dass er Deine Unternehmensgeschichte liest, will er wirklich mehr über Dich erfahren. Enttäusche ihn nicht!

Schritt Nr. 5: Meilensteine

Es gibt einen eigenen Bereich für die Meilensteine in deinem Unternehmen.

Die Meilensteine kannst Du auch in deiner Story nennen, jedoch solltest Du auf jeden Fall auch den dafür vorgesehenen Reiter nutzen.

Das sieht vor allem bei Startups gut aus, die bereits etwas zu erzählen haben.

Schauen wir uns mal an, was bei Instagram dort steht.

 

Viele Unternehmen haben noch nicht so viele bedeutende Meilensteine erreicht. Trotzdem ist ein bisschen Ideenreichtum gefragt, und schon finden sich nennenswerte Erfolge.

  • Wenn Du ein Kunden- oder Umsatzziel erreicht hast
  • Wenn Du ein neues Projekt auf den Markt bringst
  • Wenn Du eine neue Dienstleistung anbietest
  • Wenn Du einen neuen Partner gewonnen hast
  • Wenn Du einen neuen Sponsor an Land gezogen hast
  • Wenn etwas erwähnenswertes passiert

 

Schritt Nr. 6: Kontaktinfo

Die Kontaktinfos müssen ausgefüllt werden. Hier gibst Du an, wie man dich kontaktieren oder besuchen kann.

Hierzu gehören

  • Telefonnummer
  • Adresse
  • Website
  • Kontakt-Email

Du kannst auch eine Karte hinzufügen, damit interessierte Kunden Dein Unternehmen finden.

So macht es auch die Pizzeria Paolo in Frankfurt.

Besucher deren Facebook-Seite können direkt die Route planen  und checken, wie weit der Weg zu einer leckeren Pizza ist.

Obligatorisch ist auch der Link zu deiner Website, damit Besucher per Klick direkt auf deiner Home- bzw. Landingpage landen.

Du kannst auch deinen Facebook Messenger hinterlegen, wodurch Kunden auf Facebook zu dir Kontakt aufnehmen können. Der Messenger ist aber in der Regel auch auf der Front Page deiner Facebook-Seite anklickbar.

 

Schritt Nr. 7: Shop

Der blaue Shopping-Button ist auf den meisten E-Commerce Facebook-Seiten direkt oben auf der Seite sichtbar.

Facebook fördert damit das E-Commerce Geschäft immens.

Hier als Beispiel die Facebook-Seite von Notebooksbilliger.de, einem der größten Online Shops Deutschlands.

Über den Button “Jetzt einkaufen” werden Besucher deiner Facebook-Seite auf deinen Online-Shop weitergeleitet.

Deinen Shop kanst Du auch als Reiter im linken Seitenmenü hinzufügen.

Dadurch lassen sich deine Produkte direkt auf Facebook darstellen.

Durch einne Klick auf das Produkt öffnet sich direkt in Facebook ein Produktdetailfenster, dass die wichtigsten Informationen über das Produkt enthält.

Über einen Klick kann das produkt direkt im Shop angesehen und gekauft werden.

Genau wie bei Amazon oder Google Shopping können dadurch Produkte direkt auf Facebook gekauft werden.

 

Schritt Nr. 8: Produkte

Durch die Produkt-Funktion ist es für deine Fans möglich, deine Produkte anzuschauen, ohne die Plattform zu verlassen. Dadurch fällt die Hürde weg, erst deinen Shop zu besuchen.

Du kannst all deine Produkte bei Facebook hochladen und dann bestimmte Produkte hervorheben. Diese Pordukte werden deinen Besuchern als erstes angezeigt.

E-Commerce auf Facebook ist noch am anlaufen. Viele Online-Shops nutzen es noch nicht und Du hast eine gute Chance, dich von deinen Wettbewerbern abzuheben, wenn Du die Funktion richtig nutzt.

 

Schritt Nr. 9: Standort

Nicht jedes Unternehmen ist ein Online-Unternehmen. Viele Unternehmen bedienen lokale Zielgruppen.

Ist das bei deinem Unternehmen so, musst Du aktuelle Informationen zu Deinem Standort, Deinen Öffnungszeiten und Kontaktinformationen anbieten.

Beispiele für solche Unternehmen sind:

  • Restaurants
  • Versicherungsbüros
  • Bars & Clubs
  • Museen
  • Weitere Ladenlokale

Es liegt auf der Hand, dass lokale Unternehmen ihren Standort bei Facebook angeben.

Viele Nutzer kommen über ihr Smartphone auf deine Seite und sind möglicherweise gerade in der Nähe.

Durch die Standort-Einbindung können sie direkt zu dir finden.

Statistic: Device usage of Facebook users worldwide as of January 2018 | Statista
Find more statistics at Statista

 

Wir sehen, dass die Anzahl der Leute, die mit dem Smartphone auf Facebook zugreifen, deutlich die Anzahl der Leute überschreitet, die per Laptop oder Desktop auf der Plattform surfen.

Bei Suchanfragen über das Smartphone wird oft auch der GPS-Standort abgefragt.

Wenn ein Nutzer nach einem Restaurant in Frankfurt sucht, werden ihm von Facebook automatisch passende Vorschläge gemacht.

Wenn Dein Unternehmen mehrere Standorte hat, solltest Du eine Facebook-Seite für jeden Standort erstellen. Dadurch kann ein User direkt, wenn er nach dir Sucht, direkt alle Filialen in der Nähe sehen.

So auch bei Vapiano.

Die ersten Ergebnisse sind Standorte in meiner Nähe.

Man sieht die Entfernung zum jeweiligen Standort und ob das Restaurant geöffnet hat.

 

Außerdem werden die Bewertungen angezeigt und deine Freunde, die zuvor dort gegessen haben.

Merkst Du, wie gekonnt Facebook die wichtigsten Informationen dort platziert? Das funktioniert jedoch nur, wenn Du auch bei der Einrichtung der Seite alle notwendigen Informationen angegeben hast.

 

Schritt Nr. 10: Einstellungen

 

Die Einstellungsmöglichkeiten bei Facebook-Seiten sind sehr ausgeprägt.

Man verliert da schnell mal den Überblick.

Hier schauen wir uns die Allgemeinen Einstellungen an.

Die meisten Einstellungen sind bereits von Haus aus richtig.

Einige wichtige Einstellungen musst Du jedoch überprüfen.

Sichtbarkeit der Seite

Hier entscheidest Du, ob deine Seite gefunden werden soll, oder nicht. Nach der Einrichtung musst Du die Seite veröffentlichen.

Besucherbeiträge

Sollen deine Fans die Möglichkeit haben, auf deiner Seite zu posten?

Eine sichere Variante ist hier die Zulassung von Beiträgen mit Beitragsfreigabe. Dadurch bleibt die volle Kontrolle bei dir.

 

Die meisten Besucherbeiträge sind positiv. Daher rate ich stark davon ab, die Beiträge komplett auszuschalten.

 

Zusätzliche Einstellungen solltest Du aktivieren, wenn Dein Unternehmen international tätig ist.

  • Ländereinschränkungen: Hier kannst Du einstellen, in welchen Ländern deine Seite gefunden werden kann. Es gibt eigentlich nur wenige Gründe, warum Du deine Seite in bestimmten Ländern ausschließen solltest. Denn Du benötigst nicht für jedes Land eine eigene Seite.

  • Mehrsprachige Beiträge: Diese Option erlaubt den Personen, die Deine Seite verwalten, das Verfassen mehrsprachiger Beiträge. Diese Funktion ist besonders hilfreich, wenn Dein Unternehmen in mehreren Ländern tätig ist.

  • Automatische Übersetzung: Du musst kein Spanisch oder Russisch sprechen, um eine jeweilige Facebook-Seite zu betreiben. Die Übersetzungsfunktion hilft dir, auch ohne Sprachkenntnisse und ohne Community-Manager international tätig zu sein.

Unter Seiten-Updates kannst Du einstellen, ob Facebook automatisch posten soll, wenn Infos auf deiner Seite aktualisiert werden. Diese Einstellung ist eine Frage der persönlichen Vorliebe. In der Regel kann sie aktiviert bleiben.

Wie entscheidet man?

Wenn Du ein Album hochlädst ist es hilfreich, wenn Facebook dieses automatisch postet.

Wenn Du jedoch deine Kontaktinformationen änderst, oder zum dritten mal in einer Woche dein Profilbild wechselst, macht es keinen Sinn, dies automatisch posten zu lassen.

Du kannst dieses Feld deaktivieren, bevor Du bestimmte Änderungen vornimmst, damit nur wirklich interessante Infos als Beitrag veröffentlicht werden.

 

Schritt Nr. 11: Titelbild- Video

Videos werden immer beliebter und sind äußerst wirksam.

Deine Besucher lieben Videos. Jeder liebt Videos.

Wenn Du die Möglichkeit hast, ein gutes Video zu hinterlegen, tu es.

Schau dir zum Beispiel an, wie Easil das macht: https://www.facebook.com/teameasil/

Beachte jedoch, dass das Video, welches Du auf Facebook so prominent hinterlegst, die Wahrnehmung deines Unternehmens stärken muss, nicht schwächen.

Wenn Du also kein gutes Video hast, dann lass es lieber.

Mittlerweile ist es außerdem möglich, Profil-Videos hochzuladen.

Denke darüber nach, ob dies nicht eine gute Möglichkeit für dein Unternehmen ist, um sich von Wettbewerbern abzuheben.

 

Schritt Nr. 12: Rollen für die Seite

In der Regel haben mehrere Mitarbeiter Zugriff auf eine Unternehmens-Seite.

Oft ist derjenige, der für den Tagebestrieb zuständig ist auch nicht derjenige, der Kampagnen plant, optimiert, und Einstellungen vornimmt.

Jedem Mitarbeiter kann dafür eine passende Rolle zugewiesen werden.

Hier hast Du genug Auswahlmöglichkeiten, um genau zu definieren, was ein User tun können soll.

Die einzelnen Rollen bedeuten folgendes:

  • Seitenbesitzer: Die Person, die die Seite erstellt, hat volle Kontrolle über alle Funktionen und Einstellungen.
  • Administrator: Volle Kontrolle über alle Einstellungen der Seite.
  • Bearbeiter(in): Redakteure können Beiträge veröffentlichen, bearbeiten, auf Nachrichten Antworten, Kampagnen aufsetzen, Statistiken einsehen und wichtige Veränderungen vornehmen.
  • Moderator: Ein Moderator kann Beiträge veröffentlichen und bearbeiten, auf Nachrichten antworten, Kampagnen schalten und Statistiken.
  • Werbetreibender: Ein Werbetreibender kann Kampagnen schalten und Statistiken einsehen.
  • Analyst: Der Analyst hat lediglich zugriff auf die Statistiken.
  • Live-Beitragender: Diese Personen können einen Live-Stream durchführen, haben aber keinerlei Zugriff auf weitere Funktionen.

Du solltest deinen Mitarbeiter nicht direkt zum Seitenbesitzer oder Admin erklären. Gib ihnen jedoch ein paar Rechte, sonst haben sie das Gefühl mangelnden Vertrauens.

 

Arbeite eine Strategie aus, die das Potenzial hat, losgelöst von anderen Marketing-Kanälen einen ROI zu erwirtschaften, der kostendeckend ist.

Content Strategie

Die organische Reichweite von Markenbeiträgen sinkt immer weiter ab und Facebook fördert immer stärker sein Werbegeschäft.

Unternehmen haben über Jahre Zeit und Ressourcen in den Aufbau von Facebook-Seiten gesteckt, und jetzt werden diese immer weniger profitabel. Die Realität ist, dass nur die wenigsten Unternehmen es schaffen, Social Media profitabel zu betreiben.

Der Grund für die verringerte organische Reichweite ist außerdem, dass Facebook Spam vermeiden und die User Experience verbessern will.

Wie kannst Du also den Algorithmus austricksen und mehr Reichweite generieren, ohne Geld für Werbung ausgeben zu müssen?

Ganz einfach: Erstelle Inhalte, die hochrelevant sind. Je besser der Inhalt, desto größer die organische Reichweite.

Alternativ kannst Du deine Beiträge natürlich auch bewerben, um deiner Seite einen Schub zu geben.

Deine beworbenen Beiträge sollten eine konkrete Handlungsaufforderung enthalten, wie zum Beispiel “Jetzt einkaufen”, oder “Jetzt anmelden”.

Diese Funktion steht Dir nur bei beworbenen Beiträgen zur Verfügung. Du solltest beworbene Beiträge am besten testen, um herauszufinden, welche Funktionen gut bei Deiner Zielgruppe ankommen.

Was gibt es noch?

Live-Streams

Facebook weiß, dass Videos die mit Abstand beliebteste Content-Form ist.

Aus diesem Grund werden Videos auf Facebook bevorzugt behandelt.

Eine besonders starke Sonderbehandlung haben Live-Streams.

Wenn Du eine Live-Veranstaltung durchführst oder ein Live-Video schaltest, schickt Facebook eine Benachrichtigung an Deine Fans.

Das ist bei anderen Content-Arten unvorstellbar.

Die Live-Funktion ist einer der wenigen verbleibenden Wege, um Deine Zielgruppe organisch zu erreichen. Gleichzeitig sind Live-Videos auch noch hochgradig interaktiv. Nutzer hinterlassen bei Live-Inhalten viel mehr Kommentare als in normalen Videos, und Du hast die Möglichkeit direkt während der Live-Schaltung zu antworten.

Wenn dein Unternehmen die Möglichkeit hat, Live-Videos zu schalten, ist dies aktuell der mit Abstand beste Weg, um Reichweite zu erlangen.

 

Community Management

Das Community Management wurde erst mit Facebook zu einem normalen Bestandteil von Online Marketing Teams.

Heutzutage ist es normal, dass Kunden auf Facebook mit Unternehmen interagieren. Dafür bedarf es Community Managern, die Nachrichten beantworten und generell mit Usern in Kontakt stehen.

In diesem Zusammenhang wichtig ist die Reaktionsquote.

Du solltest versuchen, das Banner “Hohe Reaktionsfreudigkeit” zu erreichen.

Das zeigt deinen Fans und Kunden direkt, dass sie auf Facebook auf dich zählen können.

Das zeigt außerdem, dass Du an den Bedürfnissen Deiner Kunden interessiert bist und auf sie eingehst.

Diese Gelegenheit solltest Du nutzen. Achte also darauf, jede Kundennachricht auf Facebook schnell und zuverlässig zu beantworten.

Versuche auch, Beiträge von Fans und anderen Seiten zu liken oder zu sharen, wenn es Sinn macht. Es geht hier um Engagement und Interaktion.

Wenn Du eine einwandfreie Markenerfahrung bietest, werden es dir auch im Rückschluss deine Umsätze danken.

Dies funktioniert nur dann, wenn der Stil und die Sprache all deiner Intarktionen konstant ist. Das schafft Authentizität und Vertrauen in deine Marke.

 

 

Statistiken überprüfen und analysieren

Bei der Nutzung von Facebook stehen dir als Seitenbesitzer umfassende Statistiken über die Nutzung der Seite und das Verhalten der User zur Verfügung.

Du solltest diese Einblicke nutzen, um so viel wie möglich über Deine Zielgruppe zu erfahren:

  • Mit welchen Inhalten wird am meisten interagiert?
  • Was kommt nicht gut an?
  • Wer konsumiert Deine Inhalte?
  • Wie alt sind Deine Fans? Männer? Frauen?
  • Welche Interessen haben Deine Fans?

Nutze diese Insights, um beliebte Content-Arten zu verstärken, und unbeliebte zurückzuschrauben.

Du kannst auch Seiten von der Konkurrenz hinzufügen, um deren Stats im Auge zu behalten.

 

 

Fazit

Der Aufbau der Seite und die Ausarbeitung und Umsetzung einer Content-Strategie erfordert Zeit und Hingabe.

Wer erwartet, in kurzer Zeit große Erfolge zu feiern, wird in der Regel enttäuscht.

Nur bestimmte Unternehmen eignen sich so gut für Facebook, dass die Einnahmen die Ausgaben bereits am Anfang übersteigen.

Facebook ist von einem einzigen Mitarbeiter oft nicht ordentlich meisterbar.

Es erfordert mehrere verschiedene Skills, um alles richtig zu machen.

Abkürzungen sind verführerisch, lohnen sich jedoch meistens nicht.

Ohne das nötige Know-How werden Fehler in der Seitenerstellung begangen, falsche Inhalte erstellt, oder Kampagnen suboptimal eingerichtet.

Die Basis ist eine perfekte Facebook-Seite. Die kannst Du heute erstellen.

Danach ist es wichtig, deine Zielgruppe richtig anzusprechen. Fans sind wertvoll für dein Unternehmen.

Um diese zu bekommen, musst du

  • gute Inhalte erstellen und teilen
  • deine Reichweite erhöhen
  • perfekten Kundenservice bieten

Um dich dauerhaft zu verbessern, behalte immer deine Statistiken im Auge.

Wenn Du den Schritten in diesem Artikel befolgst, bist Du auf einem guten Weg.

 

Du willst über Facebook mehr Reichweite und Umsatz generieren? Schreib in die Kommentare, wie Du an die Sache herangehst.

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Über Markus Kümpel

Markus ist ein leidenschaftlicher Online-Marketer und Startup-Enthusiast. Er hat für viele verschiedene Startups in leitenden Positionen gearbeitet und sich dabei voll und ganz der Online-Vermarktung verschrieben. Seine Mission ist es, junge Unternehmen beim Wachstum zu unterstützen.

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