Facebook Business aufbauen

Wie man ein lukratives Online-Business mit Facebook als Vertriebskanal aufbaut

Um Geld im Internet zu verdienen benötigt man jahrelange Expertise, richtig? Nein!

In diesem Artikel erfährst Du, wie tausende Internet-Unternehmer in Deutschland mithilfe von Facebook passives Einkommen generieren – und wie auch Du das tun kannst.

Man sieht überall auf Facebook, Youtube und Instagram diese Werbeanzeigen á la “Registriere dich für mein Webinar”. Warum tun die Werbetreibenden das? Weil es einfach ist, in Webinaren Produkte zu verkaufen.

Leider muss man dazu sagen, dass diese Art der  Vermarktung zum Großteil von Leuten genutzt wird, die keinen Blassen Schimmer von ihrer Materie haben, aber wissen, dass sie damit Geld verdienen können und werden. Meine Bitte: Lasst es, wenn ihr keinen Wert stiften könnt.

Warum mache ich keine Webinare? Ich verdiene mein Geld als Berater und Consultant für Firmen, daher steht diese Art der Vermarktung für mich nicht im Fokus. Das bedeutet, dass ich schlichtweg einfach noch nicht dazu kam.

Trotzdem habe ich mich intensiv mit der Materie beschäftigt und möchte in diesem Artikel mit Dir teilen, wie auch Du mit Facebook passiv Geld verdienen kannst. Um wirklich zu wissen, wie das funktioniert, habe ich die Verkaufsstrategien der Bekanntesten Personen, die auf diese Art ihr Geld verdienen, untersucht. Dabei ist es nicht geblieben, ich habe mir auch von vielen die Produkte gekauft und mir Webinars angesehen.

Eine Buchempfehlung von mir zum Thema ist das Buch Launch von Jeff Walker: https://www.amazon.de/Launch-Die-Ultimative-Anleitung-mail-Marketing/dp/3864702569

So gehst Du vor

Zunächst legst Du für deine Facebook-Seite den Werbeanzeigenmanager an.

Dann benötigst Du eine Software, um Webinars zu erstellen. Eine Empfehlung ist Webinar Jam. Webinar Jam ist eine Software die dir ermöglicht, Menschen online etwas beizubringen und ihnen gleichzeitig Produkte zu verkaufen. Außerdem benötigst Du Webinar Ever, wodurch Du ein Webinar einmal aufnehmen, und dann im 15, 30, oder 60-Minutentakt starten kannst.

Wenn Du die Webinar-Software hast, ist es an der Zeit, dein Webinar zu erstellen.

Das Webinär könnte sich um jedes Thema drehen. Zum Beispiel kannst Du Anderen beibringen wie man ein Amazon-Business aufbauen, wie man seine Dienstleistung verkauft, oder etwas über jedes andere Thema in dem Du gut bist und das auch andere Menschen interessiert.

Es muss jedoch etwas sein, was andere lernen wollen.

In deinem Webinar dreht sich der erste Teil nur um Wissensvermittlung. In den ersten 30 bis 40 Minuten deines Webinars zeigst Du Tips,  Techniken, Strategien, die die Teilnehmer noch nciht kennen.

Und dann im Anschluss sagst Du etwas im Sinne von: “Hey, haben dir diese Techniken gefallen? Denkst Du, dass sie dir weiterhelfen? Ich weiß, diese Techniken sind hervorragend, aber ich habe noch Strategien die viel besser sind. Würdest Du diese gerne hören? Habe ich deine Erlaubnis?

Wenn Du nach Erlaubnis fragst, fragst du eigentlich, ob du ihnen etwas verkaufen kannst. Und weil die Besucher dann nicht abspringen, haben sie dir indirekt Erlaubnis erteilt und die Wahrscheinlichkeit ist viel größer, dass sie sich anhören, was du zu verkaufen hast.

Und dann pitchst du dein Angebot.

Was verkaufst Du? Es könnte die Experten-Schulung für das Amazon-Business sein, oder der neueste psychologische Trick, Kunden an Land zu ziehen.

Du sagst etwas wie: “Wenn dir diese Techniken gefallen haben, dann ist mein Experten-Seminar genau das richtige Produkt für dich. In diesem Seminar erfährst Du XYZ über den Aufbau und das Wachstum eines Amazon-Businesses. Und das Beste:  Du erhälst die Resultate schneller / mit weniger Arbeit.”

Menschen wollen für Geschwindigkeit oder Automatisierung zahlen.

Nach deinem Pitch verkaufst Du dein Produkt. Der Preis könnte 1.000€ sein. Ein Richtwert ist ein Preis zwischen 500 und 1.500€. Jedoch muss der Preis, den Du wählst, rabattiert sein. Das bedeutet, wenn Du dein Produkt für 1.000€ verkaufen willst, muss der Originalpreis 3.500 oder 4.700€ sein.

Du solltest den Originalpreis nicht zu hoch ansetzen, sonst wird dir keiner glauben. Und, wenn Du ein 4.000€ Produkt vorstellst, musst Du auch 4.000€ an Wert zeigen. Zeig deinen Webinar-Besuchern, dass dein Produkt auch wirklich den Originalwert hat, und dann verkaufe es für z.B. ein Viertel des Preises.

Der Deal muss so gut sein, dass die Besucher sich denken “Oh mein Gott, das ist so günstig, warum würde ich es nicht kaufen?”.

Genau so verkaufst Du mit Rabatt und bringst jeden dazu, zu kaufen.

Mit Webinar Jam kannst Du auch einne Countdown-Timer einstellen. Dadurch zeigst Du den Besuchern, dass dein Angebot nur noch bis zum Ende des Webinars, des Tages, oder der Woche verfügbar ist. Dadurch entsteht eine künstliche Verknappung des Angebots und verleitet Besucher zum Kauf.

 

Nun, da Du dein Webinar erstellt hast, ist es an der Zeit, Traffic auf deine Seite zu bringen. Direkt über Webinar Jam kannst Du eine einfache Landing Page mit Opt In erstellen. Für das Opt In kannst Du zum Beispiel Twilio integrieren, worüber deine Kunden eine SMS zum Start des Webinars erhalten.

Sobald Leute in deinem Webinar sind, kannst Du anfangen, zu verkaufen. Und weil alles automatisiert ist, musst Du nicht persönlich das Webinar halten, oder dein Produkt verkaufen.

Aber: Du hast die Möglichkeit, dich ins Webinar einzuloggen und Fragen der User zu beantworten. Das führt zu deutlich mehr Verkäufen, denn Nutzer, die mit dir oder deinem digitalen Assistenten während des Webinars interagieren, haben eine deutlich höhere Wahrscheinlichkeit, dass sie dein Produkt kaufen.

Trotzdem sollte dein Webinar in minimalen Zeitabständen starten. Zum Beispiel alle 15 Minuten. Dadurch können Besucher zu jedem Zeitpunkt einem Webinar beitreten und Du kannst Geld zu jeder Tageszeit verdienen.

Genau das ist was Menschen meinen wenn sie sagen “Geld im Schlaf verdienen”.

Wie oft soll ich mein Produkt verkaufen? Auf 100 Registrierungen zu deinem Webinar solltest Du zumindest 1-3 mal dein Produkt verkaufen.

Zum Vergleich: Der Weltklasse-Marketer Neil Patel hat bei seinen Webinars 3,6 Produkte auf 100 Registrierungen verkauft ($1.000 Produkt). Seine Marketing-Kosten waren dabei $6 pro Registrierung, also $600 für 100 Registrierungen. Sein Gewinn war also nach Abzug von 20% Storno ca. 2.500€ bei 100 Registrierungen.

Das gesamte Marketing läuft dabei über Facebook. Die Werbung auf Facebook muss dabei als Video ausgespielt werden. Video-Werbung convertiert viel besser als Text- oder Bildwerbung. Deine Videos sollten zudem immer Untertitel haben, da nicht jeder immer seinen Ton angeschaltet hat.

In diesem  Videos solltest Du zumindest 3-5 Punkte benennen, die in deinem Webinar vermittelt werden, sodass der User weiß, was ihn erwartet.

Viele Nutzer werden sich deine Seite anschauen, aber nicht kaufen. Und das ist ganz normal. Dafür gibt es den Facebook Remarketing-Pixel. Über den Pixel kannst Du User gezielt ansprechen, die im Vorfeld deine Seite besucht haben.

Diesen Nutzern kannst Du über Werbung zeigen, was sie verpasst haben, weil sie an deinem Webinar nicht teilgenommen haben. Dann gibst Du ihnen eine letzte Chance, teilzunehmen. Die Nutzer werden sich dann Fragen, ob sie nicht etwas verpassen, und einige werden sich doch für dein Webinar anmelden.

Remarketing wird einen bedeutenden Teil deiner Verkäufe ausmachen.

Ein letzter Trick ist der Verkauf eines unglaublich günstigen Produkts. Du kannst über den Facebook Pixel Leute ansprechen, die sich zuvor auf deiner Website umgesehen oder dein Webinar angesehen haben, und Ihnen ein 1€-Produkt anbieten. Das könnte auch ein Buch für 4,99€ sein, in dem Du “die 10 geheimen Tricks als Step-by-Step-Anleitung, um ein Amazon-Business aufzubauen” vermittelst.

Dieses günstige Produkt wird die Hürde zum Verkauf verkleinern, weil wie hoch ist schon das Risiko, falls dein Produkt nicht gut ist?

Mit diesem Produkt gibst Du einen weiteren Teil deines Wissens weiter und schaffst damit Vertrauen in deine Expertise. Dadurch sind Personen, die zuvor dein Produkt nicht gekauft haben, weil es zu teuer war, eher zum Kauf des Hauptprodukts geneigt.

Genauso, wie Du ein “Einsteigerprodukt” anbieten solltest, solltest Du auch ein “Gold-“, oder “Spezialprodukt” anbieten. Unter deinen Kunden wird es diejenigen geben, die dich so gut finden, dass sie beinahe alles von dir kaufen würden. Diesen fans kannst Du zum Beispiel ein persönliches Coaching anbieten, zum Preis von 3.199€ oder 4.599€. Dieses Produkt muss genau wie deine anderen Produkte auch rabattiert, aber dennoch sein Geld wert sein.

Und das Beste daran? Du kannst theoretisch ein Produkt verkaufen, bevor Du es überhaupt produziert hast, und dann dein Produkt innerhalb der nächsten 15 oder 30 Tage produzieren.

Gehe aber auf Nummer sich dass dein Produkt seinen Preis wert ist.

Stelle nicht deinen Namen hinter ein schlechtes Produkt. Sei nicht einer von diesen Youtube- und Facebook-Verkäufern die nur darauf aus sind, schnell Geld zu verdienen. Schaffe Wert! Du wirst dich schlecht fühlen wenn Du mit deinem Namen ein Produkt bewirbst, von dem Du weißt, dass es schlecht ist. Du solltest dich mehr um die Zufriedenheit deiner Kunden kümmern und ihnen etwas liefern, das ihnen wirklich hilft.

Und selbst, wenn Kunden nach 60 oder 90 Tagen ihr Geld zurück wollen, obwohl deine Garantie nur 30 Tage beträgt, gib ihnen ihr Geld zurück, sei nicht gierig. Es geht hauptsächlich darum, dein Wissen weiterzugeben und anderen Menschen zu helfen.

 

Das sind natürlich viele Informationen und jedes Webinar ist abhängig vom Produkt anders aufgebaut. Falls Du nicht sicher bist, wie Du dein eigenes Webinar aufbauen sollst, hinterlasse ein Kommentar und ich melde mich bei dir zurück mit Tipps für dein Webinar und Produkt.

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Über Markus Kümpel

Markus ist ein leidenschaftlicher Online-Marketer und Startup-Enthusiast. Er hat für viele verschiedene Startups in leitenden Positionen gearbeitet und sich dabei voll und ganz der Online-Vermarktung verschrieben. Seine Mission ist es, junge Unternehmen beim Wachstum zu unterstützen.

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