Wie man mit LinkedIn Kunden gewinnt

LinkedIn bietet wie Xing eine ideale Chance, sich selbst von der besten Seite zu zeigen, in professioneller Hinsicht.
LinkedIn ist ein digitaler Lebenslauf und ein soziales Netzwerk.
Man kann sich mit Kollegen vernetzen und professionelle Kontakte knüpfen, wie zum Beispiel zu Geschäftspartnern oder zukünftigen Kunden.
Vielleicht findest Du über LinkedIn sogar deinen zukünftigen Traumjob.

Gehen wir aber stärker auf das Thema Kunden finden über LinkedIn ein.

Ist es zu viel verlangt, über das soziale Netzwerk Geschäft generieren zu wollen?

Ganz und garnicht.

Vor allem für Personen oder Firmen, die B2B-Produkte oder Dienstleistungen anbieten, ist LinkedIn extrem wichtig und sollte als Teil der eigenen Content-Marketing-Strategie als eine der wichtigsten Plattformen verstanden werden. Das gleiche gilt im Übrigen auch für Xing.

LinkedIn hilft dir nämlich dabei

  • Deine Authorität zu verbessern und deinen Expertenstatus zu untermauern
  • Deinen Traffic und somit deine Leads zu erhöhen
  • Dein Netzwerk auszubauen

LinkedIn ist auf jeden Fall eine hocheffektive Plattform im B2B-Vertrieb. Dagegen können andere soziale Netzwerke wie Facebook, Twitter und co. nicht mithalten.

Mit diesem Artikel wirst Du das Beste aus Linkedin herausholen.

Die grundlegende Strategie, über die Du mit LinkedIn erfolgreich dein Netzwerk erweiterst und Kunden gewinnst, besteht aus drei Schritten:

  1. Erstelle ein perfektes Profil, das potenzielle Kunden beeindruckt
  2. Baue gezielt dein Netzwerk auf und aus
  3. Verwandle deine LinkedIn-KOntakte in Leads

Warum ist LinkedIn heute besser als klassischer Vertrieb?

Cold Calls und Werbe-Emails sind heute nicht mehr angesagt. Die Aufmerksamkeitsspanne ist zu gering und das Angebot zu breit, als dass man blind einem unbekannten Anbieter vertrauen würde.

Sofern nicht die Möglichkeit besteht, mit wenigen Klicks einen soliden ersten Eindruck zu erlangen, gibt es für Kunden kaum einen Grund, sich einen Pitch anzuhören.

Sprich: Das traditionelle Verkausmodell hat ausgedient.

Modern ist heute “Social Selling”. Ganz recht – Verkauf durch eine Kombination aus übersichtlichen und beeindruckenden Profilen auf sozialen Netzwerken und aus einem breiten Netzwerk und dem wichtigen psychologischen Faktor “Social Proof”. Beim Social Proof handelt es sich insbesondere um Bewertungen von Dritten.

Das funktioniert über alle sozialen Netzwerke. Über manche besser, über manche schlechter.

Egal, welche Statistik man sich anschaut.

Wenn man “b2b Leads Social Media” googled und auf Bilder stellt, sieht man direkt, dass LinkedIn immer auf Platz 1 steht.

LinkedIn ist also unter den sozialen Netzwerken der klare Gewinner in Sachen b2b-Leads.

Warum ist das so?

Ganz einfach: Bei LinkedIn handelt es sich um ein Business-Netzwerk.

Leute sind nicht dort, um sich privat auszutauschen, oder um sich lustige Inhalte anzusehen.

Die Zielsetzung von LinkedIn ist das Knüpfen von Geschäftskontakten.

Sei es für neue Kunden, einen neuen Job, fachlicher Austausch, oder andere Karriere-bezogene Themen. Dafür ist LinkedIn gemacht.

Was bedeutet das für dich als Anbieter eines b2b-Services oder -Produkts?

Millionen potenzieller Kunden!

Und dazu kommt, dass ebenfalls viele viele Entscheidungsträger auf LinkedIn unterwegs sind.

Das bedeutet für dich, perfekte Ansprechpart,er die nur darauf warten, von dir informiert und gepitcht zu werden.

Der Haken?

Auf LinkedIn läuft alles ein bisschen professioneller ab, als auf Facebook.

Auf Facebook ist alles sehr persönlich, die Ansprache meist ein “Du”, und die Kommunikation oftmals á la “Hey, Lust auf eine Zusammenarbeit?”

Auf LinkedIn geht das so nicht. Vor allem dann nicht, wenn Du Entscheidungsträger in profitablen Unternehmen für dich gewinnen willst.

Du musst strategisch vorgehen.

Strategisch bedeutet, zunächst eine Beziehung zu potenziellen Kunden aufzubauen.

Genau dafür ist dieser Blog-Artikel gedacht: Um dir und mir einen Leitfaden zu geben, wie wir über LinkedIn an neue Kunden kommen.

Schritt 1. Dein LinkedIn-Profil perfekt positionieren, um potenzielle Kunden zu beeindrucken

Dein Profil wird auf jeden Fall angesehen. Es ist ein wichtiger Part deines Sales-Pitches.

Ohne ein ordentliches Profil fliegst Du in jedem Fall raus, egal wie gut der Rest deines Pitches ist.

Das Profil dient zwei Sachen:

  1. Du zeigst jedem, der dein Profil sieht, dass Du eine seriöse Person bist und Expertise in deinem Feld hast.
  2. Die richtigen Leute finden dich.

Menschen suchen auf LinkedIn zum Beispiel nach Online Marketern in Frankfurt. Wenn sie das tun, tauche ich dort in der Liste auf. Warum? Weil mein Profil dahingehend optimiert ist, bzw. ich meine Expertise und Tätigkeiten richtig und ausführlich im Profil beschreibe.

Um dein Profil für Suchanfragen zu optimieren, solltest Du diesen Schritten folgen.

 

 

 

1. Dein Profil vervollständigen

Das ist eigentlich ein No-Brainer.

Durch ein vollständiges LinkedIn-Profil machst Du den ersten Schritt, um künftig über die Plattform Kunden oder Partner anzuziehen.

Viele User machen hier jedoch den Fehler, dass sie nur einen Bruchteil der möglichen Angaben machen.

LinkedIn macht es dir zudem besonders einfach.

Die Plattform zeigt dir an, zu wie viel Prozent dein Profil ausgefüllt ist.

Im Optimalfall erreichst Du hier den Rang “All-Star”.

Wenn Du den ersten Schritt erfolgreich umgesetzt hast, mache dich an die Optimierung.

 

2. Keywords im Profil verwenden

Keywords kennst Du sicher durch Google.

Sie sind aber auch auf anderen Plattformen relevant.

Keywords werden zum Beispiel auch auf Youtube, auf Facebook, oder eben auf LinkedIn verwendet.

Durch das Einbauen von Keywords gibst Du dem Suchalgorithmus von LinkedIn wichtige Hinweise.

Versuche nicht, jedes einzelne relevante Keyword unterzubringen (Keyword-Stuffing).

Stattdessen solltest Du auaf Schlüsselbegriffe zurückgreifen, die dich und deine Fähigkeiten bzw. Fachkenntnisse am besten beschreiben.

Stelle dir hier die Frage: Wonach würde jemand suchen, der einen Mitarbeiter oder Geschäftspartner mit deinem Profil finden möchte?

Was hier natürlich nicht funktioniert, sind allgemeine Begriffe wie “Manager”, “Unternehmer” oder “Verkäufer”.

Stattdessen könntest Du Begriffe wie “Social Media Manager”, “IT-Projektmanager” oder “Executive Automotive” verwenden.

Es gibt einen Trick, mit dem Du passende Suchbegriffe findest.

Gehe in Linkedin und klicke oben in der Leiste auf den Reiter “Jobs.”

Gebe dort dein Fachgebiet ein.

Schaue dir nun die angezeigten Jobs an.

Liest dir dir Tätigkeitsbeschreibungen durch.

Du wirst bestimmte Begriffe immer wieder finden.

Die Begriffe, die häufig vorkommen, sind deine relevanten Keywords.

Baue nun die gefundenen Begriffe, die auch auf dich passen, in dein Profil, deine Berufserfahrung und deine Interessen ein.

 

3. Verlinke auf dein Profil

Wie gesagt hat auch LinkedIn einen Suchalgorithmus.

Dieser funktioniert ähnlich wie der von Google.

Je mehr Seiten auf dein LinkedIn-Profil verweisen, desto höher erscheint dein Profil in den Suchergebnissen, wenn jemand nach Personen mit deiner Expertise sucht.

Du kannst die folgenden Dinge tun, um hier voran zu kommen:

  • Platziere einen Verweise auf deinem Blog
  • Ein Verweis auf der Website deines Unternehmens, sofern Du dort benannt bist
  • Verlinke dein LinkedIn-Profil auf den von dir genutzten sozialen Netzwerken (z.B. Xing oder Facebook)
  • Verlinke zu dir auf Gastbeiträgen, die Du geschrieben hast

Darüber hinaus kannst Du natürlich auch auf deiner Visitenkarte auf dein LinkedIn-Profil verweisen. Das ist besonders dann gut, wenn Du im Vorfeld ein eindrucksvolles Profil erstellt hast.

 

4. Verlinke von deinem Profil zu deinen Websites

Du kannst deine eigene Website auf deinem Profil verlinken.

Bis zu drei Websites kannst Du dort eintragen.

Wenn Du bei deinem Profil auf bearbeiten klickst, scrollst Du runter zu “Kontaktdaten”.

Dort kannst Du dann deine Website eintragen.

Im Dropdown rechts kannst Du dann unter “Sonstiges” ein relevantes Keyword eintragen.

Alternativ kannst Du die Seite auch einfach als deinen Blog bzw. deine Website kennzeichnen.

 

 

5. Richte dir eine kurze, benutzerdefinierte URL ein

Was sieht besser aus?

Wenn die URL zu deinem Profil so aussieht: https://www.linkedin.com/in/markus-kuempel/

oder wenn sie so aussieht: https://www.linkedin.com/in/12453-46346.32467234

Natürlich die erste Variante.

Du kannst dir die neue URL ebenfalls über die Kondaktdaten einrichten.

Am besten nutzt Du hier deinen vollständigen Namen. Oder den Namen deiner Firma, wenn das mehr Sinn macht.

 

Die benutzerdefinierte URL wird sofort erkannt. Du kannst sie zum Beispiel auf deine Visitenkarte drucken.

Auch die Auffindbarkeit in den Suchmaschinen steigt, allein schon durch die optische Wiedererkennung.

 

6. Knüpfe so viele Kontakte wie möglich

Der LinkedIn-Algorithmus zeigt dein Profil häufiger an, wenn er das Gefühl hat, dass Du interessant bist.

Dieses Gefühl vermittelst Du ihm vor allem durch die Anzahl deiner Kontakte.

Viele Kontakte zu haben ist aber nicht nur für den Algorithmus interessant.

Auch für Besucher deines Profiles macht es einen guten Eindruck, wenn Du viele Verbindungen hast.

In die Algorithmus fließen übrigens auch die Verbindungen zweiten und dritten Grades ein.

Das heißt auch das Netzwerk deiner Kontakte sollte möglichst groß sein.

 

7. Bilder optimieren.

Wenn Du dein Profilbild oder dein Hintergrundbild hochlädst, solltest Du sie vorher entsprechend benennen.

Die Namen der Bilder sollten Keywords oder deinen Namen bzw. den Namen deines Unternehmens enthalten.

Das macht Sinn, weil der Name deines Bilder zum Beispiel von Google ausgelesen wird.

Wenn zum Beispiel jemand nach “Online Marketing Experte Frankfurt” sucht und Du dein Bild so benannt hast, kann es gut sein, dass du in der Bildersuche ganz oben angezeigt wirst.

 

Nun ist es an der Zeit, dein Profil attraktiv zu gestalten.

8. Der Profil-Slogan

Eine der ersten Sachen die einem Besucher deines Profils ins Auge sticht, ist dein Slogan.

Der Slogan darf nur 120 Zeichen enthalten.

Überlege dir genau, was Du hier schreibst.

Dies ist deine Chance, um einen Besucher neugierig zu machen und ihm gleichzeitig knackig mitzuteilen, was Du machst.

Was Du hier schreibst ist sehr individuell.

Stelle dir am besten die folgenden Fragen:

  • Wer ist meine Zielgruppe?
  • Was ist meine Value Proposition?
  • Was ist mein Unique Selling Point?

Nimm dir die Zeit, diese 120 Zeichen perfekt zu nutzen.

 

9. Zusammenfassung

Wenn der Profil-Slogan deine Kurzversion ist, dann ist die Zusammenfassung die längere Version.

Hier kannst Du genauer beschreiben, wer Du bist und welche Produkte oder Dienstleistungen Du anbietest.

Dies ist mehr oder weniger dein Werbetext.

Die Zusammenfassung ist eine wichtige Stelle, an der Du Interessenten überzeugen kannst.

Achte darauf, dass die ersten Sätze überzeugend sind, denn LinkedIn schneidet die Zusammenfassung nach wenigen Zeilen automatisch ab.

Besucher müssen dann auf “mehr anzeigen” klicken, wenn sie den Rest sehen wollen.

Ich habe an der Stelle aktuell einfach die verschiedenen Bereiche aufgelistet, in denen ich arbeite.

Prinzipiell würde ich aber eher einen Fließtext empfehlen.

Bringe deine Message hier auf den Punkt.

Kommuniziere, welche Vorteile sie von deinem Produkt bzw. durch die Zusammenarbeit mit dir haben.

 

Schließe deinen Text zudem mit einer Handlungsaufforderung ab.

Das könnte zum Beispiel sein: “Nehmen Sie Kontakt über meine Website auf, unter www.markuskuempel.de

 

10. Berufserfahrung und Ausbildung

Das ist dein LinkedIn-Lebenslauf.

Hier teilst Du deine Erfahrungen und Fachkenntnisse.

Optimalerweise stellst Du hier lückenlos deinen Werdegang, von Studium bis zur aktuellen Position dar.

Nenne hier alle Stationen und beschreibe sie anhand deiner Tätigkeiten und Erfolge.

Vor allem die Erfolge passen hier besser als eine reine Tätigkeitsbeschreibung.

Durch das Listen deiner Erfolge zeigst Du nämlich nicht nur was Du gemacht hast, sondern auch, wie gut Du es gemacht hast.

Auf diese Weise zeigst Du noch besser, warum Du die richtige Wahl bist.

 

11. Kenntnisse und Fähigkeiten

Hier greift das Phänomen namens “Social Proof”.

Andere LinkedIn-User können hier deine Fähigkeiten bestätigen, die Du vorher angelegt hast.

Dadurch, dass andere Menschen sagen, dass Du einen Skill beherrschst, steigerst Du deine Chancen, aus Interessenten Kunden zu machen.

Gib hier die Fähigkeiten an, die Du in deinem Alltag benötigst, um deinen Job gut zu machen.

Die ersten drei Fähigkeiten sind in deinem Profil hervorgehoben.

Versuche, diese Fähigkeiten repräsentativ für dich sein zu lassen.

Lasse dir so viele Kenntnisse wie möglich bestätigen.

Ab 99 Bestätigungen steht dort nur 99+.

Das Ziel ist es, deine drei Top-Fähigkeiten 99 mal bestätigt zu haben.

Oder auch noch mehr deiner Fähigkeiten.

Natürlich ist es nicht leicht, so viele Bestätigungen für all Deine Kenntnisse und Fähigkeiten zu bekommen.

Darum sind hier ein paar Tipps:

  • Bestätige die Kenntnisse anderer Leute.
  • Schieb diesen Bereich weiter nach oben.
  • Bitte Deine Kontakte um Bestätigungen.
  • Sei aktiv auf LinkedIn.

 

12. Empfehlungen

Hier wird es ernst.

Anders als einfach Bestätigungen deiner Skills können unter “Empfehlungen” echte Testimonials platziert werden.

Menschen, mit denen Du in der Vergangenheit gearbeitet hast, können hier über dich schreiben.

Sie können schreiben, wie gut die Zusammenarbeit mit dir war.

Social Proof kommt auch hier voll zum Tragen.

Die Empfehlungen werden sogar noch deutlich stärker wahrgenommen, als die Bestätigungen deiner Skills.

 

Das Sammeln von Empfehlungen ist sehr schwierig.

Die Ansprache von Geschäftspartnern, Kunden, oder Kollegen kann auch mal schlecht aufgenommen werden.

Trotzdem solltest Du alles dafür tun, hier ein paar Empfehlungen zu erhalten.

Sobald Du das geschafft hast, ist dein Profil perfekt aufgestellt. Dann geht es um den nächsten Schritt: Ein Netzwerk aufbauen.

 

 

Schritt 2. Dein Netzwerk aufbauen

Du hast nun ein perfektes Profil.

Du kannst Besucher deines LinkedIn-Profils allein durch die gegebenen Informationen und den Social Proof überzeugen, dass Du der richtige für den Job bist.

Aber: Dir fehlt noch das Netzwerk.

Ohne ein Netzwerk wird dir LinkedIn nicht viel nutzen.

Deshalb folgst Du den folgenden Schritten, um dein Netzwerk nachhaltig aufzubauen.

 

1: Deine Zielgruppe festlegen

Willst Du dich mit Gleichgesinnten vernetzen?

Willst Du potenzielle Kunden finden?

Willst Du einen zukünftigen Arbeitgeber finden?

Diese Fragen musst Du dir im Vorfeld stellen.

Dein Netzwerk solltest Du gezielt aufbauen.

Allein weil Du dich dann besser auf die Lead-Gewinnung konzentrieren kannst.

Finde im Vorfeld heraus, wen Du eigentlich bei LinkedIn in dein Netzwerk aufnehmen willst, um voran zu kommen.

 

2: Kontakte mit den richtigen Nachrichten anschreiben

Wenn Du einen neuen Kontakt hinzufügst ohne ihm eine Nachricht zu schicken, schickt LinkedIn einen Standart-Text

Dieser lautet “Bitte fügen Sie mich Ihrem professionellen Netzwerk hinzu.”

Dieser Text ist wenig kreativ und kaum ansprechen.

Verfasse lieber konkrete, individuelle Nachrichten.

Wenn dir das zu lange dauert, versuche es mit vorgeschriebenen Nachrichten, die aber immer auch die Person richtig ansprechen müssen.

Fakt ist: Je öfters Du mit personalisierten Nachrichten arbeitest, desto mehr Menschen werden deine Kontaktanfragen annehmen.

 

3: Leute, die Du bereits kennst, hinzufügen.

Am Anfang solltest Du dich natürlich mit den Leuten vernetzen, die Du kennst.

Hierunter fällt eigentlich jeder, mit dem Du schon ein paar mal gesprochen hast.

Alte Bekannte, Kollegen, Freunde und Familienmitglieder sind ideale Kandidaten.

Du kannst auch Kontakte aus Deinem Adressbuch importieren.

Unter dem Bereich “Kennen Sie” werden dir auch immer wieder Kontaktvorschläge gemacht.

Übrigens: Je kompletter Dein Profil, desto mehr Kontaktvorschläge erhältst Du.

 

4: Mit Leuten verknüpfen, die mit dir interagieren

Wenn jemand einen Beitrag von dir kommentiert oder liked, oder auf sonstige Art mit dir bzw. deinem Profil interagiert, solltest Du diese Person hinzufügen.

Die Chance steht gut, dass sie Lust auf einen Austausch hat, oder auch in Zukunft mit dir interagiert.

 

5: Gezielt Kontakte suchen

Wer sind interessante Kontakte?

Sollen sie auf deinem Level, oder darüber sein?

Macht es vielleicht Sinn, jüngere Kontakte aufzubauen?

Willst Du eine Geschäftsbeziehung, oder eine andere Art von Beziehung aufbauen?

Suchst Du einen Mentor?

Stelle dir diese Fragen und finde heraus, mit wem genau Du dich vernetzen möchtest.

Dann schreib eine personalisierte Nachricht.

Wenn Du angenommen wurdest, interagiere regelmäßig mit den Personen.

 

6: LinkedIn Gruppen

Über Gruppen kannst Du Mitglieder mit gemeinsamen Interessen finden.

Über eine branchenspezifische Gruppe findest Du auf Anhieb oft hunderte interessanter Kontakte.

Du kannst auch eine eigene Gruppe gründen, wenn Du die Zeit hast, diese zu pflegen.

Beispiel: Zum Thema Online Marketing gibt es viele Gruppen mit tausenden Mitgliedern.

Wenn Du ein persönliches Netzwerk aufgebaut hast, kommst Du zum letzten Schritt.

 

Schritt 3. LinkedIn-Kontakte in Leads verwandeln

Du hast dein Profil perfekt platziert.

Du hast Kontakte geknüpft.

Wie schaffst Du es nun, aus diesen Kontakten Leads zu machen?

Im Optimalfall hast Du schon eine Beziehung zu deinen Kontakten aufgebaut.

Perfekt ist, wenn Du bereits Vertrauen aufgebaut hast.

Dies machst Du zum Beispiel, in dem Du Beiträge kommentierst und likest und in dem Du eigene Fachbeiträge schreibst.

Dann führst Du ganz sanft deinen Sales-Funnel ein.

Du kannst über ein Seminar, ein E-Book oder eine kostenlose Erstberatung Interesse wecken, ohne zu pushy zu sein.

Dadurch positionierst Du dich ausßerdem als vertrauenswürdige Quelle für Fachwissen zu deinem Thema.

 

Um dies noch genauer zu beschreiben, schaue dir die folgenden Punkte an.

1: Inhalte auf LinkedIn veröffentlichen.

Über LinikedIn kannst Du genau wie über Facebook Beiträge posten.

Du kannst dies perfekt nutzen, um dich selbst als Experte in deinem Gebiet zu positionieren.

Dadurch kommst Du, wenn Du es richtig machst, an hochwertige Leads und an mehr Traffic.

Meistens ist jedoch nicht klar, was gerade angesagt ist und viel geklickt / gelesen wird.

Deshalb kannst Du dir über http://buzzsumo.com indem du “Linkedin.com” in die Suchleiste eingibst, eine übersicht der aktuell beliebtesten Themen ansehen.

Hierüber bekommst Du eine Idee, worüber Du schreiben kannst.

Natürlich sollte es sich um dein Fachgebiet handeln, indem Du auch arbeitest.

Dennoch teilen sich häufig geteilte Beiträge oft um das Thema Entwicklung und Karriere, aber auch über das Thema Unternehmertum und Wachstum.

Versuche, einen guten Mix zu finden.

Wenn Du zum Beispiel eine Marke aufbauen willst, solltest Du häufig auf virale Themen gehen.

Willst Du dich speziell für deinen Bereich als Experte positionieren, schreibe exklusiv über die Themen deines Fachbereichs.

Optimal sind auch Beiträge, die anhand konkreter Beispiele deine Expertise untermauern.

Du könntest zum Beispiel als Freelancer im Online Marketing Beiträge schreiben wie

  • 10 Gründe, warum SEO 2019 wieder wichtiger wird
  • Wie man über Facebook Kunden gewinnt
  • Fallbeispiele und ähnliches

Wenn Du deinen Blog-Beitrag teilst, solltest Du die ersten Absätze des Beitrags in LinkedIn anteasern, und dann einen Link “weiterlesen..” platzieren.

Dadurch schickst Du interessierte Leser direkt auf deine Website.

Wenn Du zudem Bit.ly-Links benutzt, kannst Du hinter dem Link Tracking-Parameter verstecken, die dazu führen, dass Du die Anzahl der Klicks im Nachhinein nachvollziehen kannst.

Dadurch weißt Du genau, wie viele Leute sich tatsächlich deinen Beitrag angesehen und auf den Link geklickt haben.

 

Schritt Nr. 2: Lead-Pflege und Verkauf.

Während Du dein Netzwerk aufbaust und dich als Experte platzierst, geht es insbesondere darum, mit deinen Kontakten eine Beziehung aufzubauen.

Die Pflege deiner Kontakte ist also das A und O.

Ob Du deine Kontakt auf eine Email-Liste setzt, ihnen über LinkedIn schreibst, oder sie regelmäßig zum Kaffee triffst – Baue eine Beziehung auf.

Wenn Du Deine Leads gut pflegst, kannst Du sie später in zahlende Kunden verwandeln.

Darüber hinaus kannst Du Freunde finden und interessante Gespräche führen.

Fazit

Über LinkedIn lassen sich hervorragende Geschäftsbeziehungen aufbauen.

Daraus lassen sich nicht nur Kunden gewinnen, sondern theoretisch auch Geschäftspartner.

Für Professionals, die ihren B2B-Service online anbieten, ist es mit Abstand das Beste soziale Netzwerk.

Es ist die geschäftsorientierte Ausrichtung der Plattform, der dieser Fakt zu verdanken ist.

Nur wenige nutzen LinkedIn jedoch zur Gewinnung von Kunden.

Die meisten User erstellen sich lediglich ein halb-fertiges Profil

Stecke also ein bisschen Zeit und Leidenschaft in die Plattform, um sie auch für dich sinnvoll nutzen zu können.

Folge diesen Strategien, und früher oder später wird sich der Erfolg einstellen.

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Über Markus Kümpel

Markus ist ein leidenschaftlicher Online-Marketer und Startup-Enthusiast. Er hat für viele verschiedene Startups in leitenden Positionen gearbeitet und sich dabei voll und ganz der Online-Vermarktung verschrieben. Seine Mission ist es, junge Unternehmen beim Wachstum zu unterstützen.

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